Einer erfolgreichen Behandlung gehen immer zwei Dinge Voraus:

Zum einen schildert der Patient in einem gemeinsamen Gespräch seine Befindlichkeiten und Beschwerden. Zum anderen wird sein Körper optisch und manuell „gelesen“.


Dieses “Bodyreading” oder „Körperlesen“ ist notwendige Voraussetzung und Bestandteil einer erfolgreichen manuellen Behandlung und geschieht schon vom ersten Moment des Kontaktes zwischen Patient und Behandler. Denn der Körper gibt dem kundigen Auge durch seine Strukturen bereits sehr genau Auskunft über die ganz persönliche Geschichte des Menschen, über seine äußere und innere Verfassung und über die Unbalancen des Skeletts.

Zu den Merkmalen gehören etwa die Qualität von Körperhaltung, Atmung, Bewegungen sowie die Proportionalität des Körpers.

Beim Bodyreading wird der Körper als Ganzes gelesen: Befindet er sich im Gleichgewicht, oder ist das Gleichgewicht durch Unbalancen in Teilen im Skelett und oder im Bindegewebe gestört? Durch das Bodyreading kann zunächst die akute, konkrete Beschwerde weiter aufgeschlüsselt werden.
Darüber hinaus wird hier der Grundstein für eine ganzheitliche Behandlung gelegt, die den individuellen Menschen insgesamt einbezieht und nicht nur auf die Symptome, sondern vor allem auch auf die Ursache der Beschwerden gerichtet ist.
Störungen und Unbalancen im Skelett können mit Hilfe der Chiropraktik gezielt behandelt werden. In den meisten Fällen ist Ursache der Beschwerde eine Schiefstellung des obersten Halswirbels (Atlas) aber damit zusammenhängend auch eine Beckenfehlstellung. Dies setzt sich dann in weiteren körperlichen Fehlstellungen fort. Eine Korrektur aller verschobenen Bereiche ist damit ein notwendiger Schritt im Rahmen einer chiropraktischen Behandlung.

Beispiele für Bodyreading