Zur Veranschaulichung des Bodyreading folgen einige vereinfachte Beispiele:

 

  • Die Kopfhaltung verrät ob die Halswirbelsäule, oder auch der Kopf selber Verdrehungen oder Verschiebungen aufweist.
  • Die Schultern geben Auskunft darüber, ob der Mensch sich in einem gelassenen oder spannungsgeladenen Zustand befindet: Sind sie entspannt oder unnatürlich, ein- oder beidseitig, nach oben gezogen?
  • Ist der Atem ganzheitlich, d.h. fließt er durch den gesamten Brust-, Bauch- und Rückenbereich, oder wird überwiegend in einen einzelnen Bereich (Brustkorb oder Bauch) hineingeatmet? Ist der Brustkorb dauerhaft flach eingezogen oder übermäßig gewölbt. Sehr gut aus seitlicher Sicht zu erkennen.
  • Ein eingezogener Po deutet auf Spannungen und Ängste hin. Seitlich gekippt ist ein Becken häufig auf eine Verschiebung im unteren Lendenwirbelbereich oder der einzelnen Beckenteile zurückzuführen.
  • Ein nach vorn herausfallender Unterbauch bedeutet meist gleichzeitig ein nach hinten gekipptes Becken. Um seine Funktion von Beweglichkeit beim Atmen und Gehen (vor und zurück) und dadurch als Rückenmarkpumpe ausführen zu können muß es frei schwingen können.

Alle geschilderten Fälle von Fehlhaltungen sind immer hauptsächlich dann behandlungsbedürftig wenn sie in diesen Stellungen dauerhaft fest sitzen.
Erfordernis in allen Fällen: Lösen von Verspannungen und Blockierungen Wiederherstellung der Beweglichkeit und des Gleichgewichts im gesamten Körper.